SPORTPSYCHOLOGISCHE THEORIEN: ERSTE GEHVERSUCHE

Während meiner Promotionsphase an der Universität Hildesheim begann ich mich neben entwicklungspsychologischen Fragestellungen für die Sportpsychologie zu interessieren. Zunächst, nicht zuletzt auch aus zeitlichen Gründen, beschränkte sich mein Interesse jedoch auf theoretische Inhalte und wissenschaftliche Belege. So las ich Bücher und Studien zu sportpsychologischen Themen und es boten sich erste Gelegenheiten, die Sportpsychologie auf theoretischer Ebene an der Uni zu unterrichten.

Nach dem Abschluss meiner Doktorarbeit erfüllte ich mir schließlich den Traum, der sich durch die intensive, theoretische Auseinandersetzung mit der Sportpsychologie entwickelt hatte: Ich wollte diese nun nicht mehr ausschließlich theoretisch unterrichten, sondern mein Wissen zukünftig auch ganz praktisch, beratend und unterstützend durch die Arbeit mit Freizeit- und Leistungssportlern sowie beteiligten Personen, wie z.B. Trainern oder Eltern, weitergeben.

SPORTPSYCHOLOGISCHE PRAXIS: LETZTE SCHRITTE

Zentraler Inhalt meiner Ausbildung am Center of Mental Excellence, das in Kooperation mit der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie, dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft, dem Österreichischen Bundesnetzwerk für Sportpsychologie und dem Berufsverband der Österreichischen PsychologInnen Sportpsychologen ausbildet, waren weniger die Vermittlung von theoretischen Inhalten, sondern vielmehr das Erlernen praktischer Methoden und Übungen, die bei einer sportpsychologischen Beratung im Rahmen von Einzel- und Teamcoachings zum Einsatz kommen können.

Das Erlernen dieser Methoden füllte eine letzte Lücke auf meinem Weg zu Arbeit als Sportpsychologin. Seitdem berate und betreue ich Freizeit- und Leistungssportler bei ihren individuellen Anliegen. Die gemeinsame Arbeit mit ihnen ist nicht nur ein wunderbarer Ausgleich zu meiner sonst so theoretischen Arbeit, sondern macht auch noch unglaublich viel Spaß.