MEIN WEG IN DIE PSYCHOLOGIE

Bereits in meiner Jugend interessierte ich mich für psychologische Fragestellungen und so begann ich nach einer Ausbildung zur Erzieherin und einem nachträglichen Abitur mit dem Psychologiestudium an der Universität Hildesheim. Während des Studiums wurde schnell mein Interesse an der psychologischen Forschung geweckt und so entschied ich mich nach meinem Masterabschluss für die Arbeit in Wissenschaft und Lehre.

Im Jahr 2010 begann ich am Institut für Psychologie der Universität Hildesheim im Bereich der Entwicklungspsychologie zu arbeiten. In meiner Doktorarbeit beschäftigte ich mich insbesondere mit der Frage, welche Bewältigungsressourcen Kinder und Jugendliche brauchen, um effektiv und gesund mit Stress und Belastungen umzugehen. Nach meiner Promotion im Jahr 2014 ergab sich für mich im darauffolgenden Jahr die Möglichkeit eine Vertretungsprofessur für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie an der Universität Witten / Herdecke anzunehmen. Nach dieser spannenden Zeit kehrte ich im Oktober 2017 wieder zurück an meine Heimat-Uni Hildesheim zurück, wo ich nun noch immer in Lehre und Forschung tätig bin.

HIER erfahren Sie mehr über meine Arbeit an der Uni Hildesheim.

MEIN WEG IN DIE SPORTPSYCHOLOGISCHE PRAXIS

Bereits während meiner Promotionsphase las ich Bücher und Studien zu sportpsychologischen Themen und es boten sich erste Gelegenheiten, die Sportpsychologie auf theoretischer Ebene an der Uni zu unterrichten. Den Traum, mein theoretisches sportpsychologisches Wissen zukünftig auch ganz praktisch, beratend und unterstützend weiterzugeben erfüllt ich mir schließlich nach Abschluss meiner Doktorarbeit und begann im Jahr 2015 meine Ausbildung zur Sportpsychologin.

Zentraler Inhalt der Ausbildung waren weniger die Vermittlung von theoretischen Inhalten, sondern vielmehr das Erlernen praktischer Methoden und Übungen, die bei einer sportpsychologischen Beratung im Rahmen von Einzel- und Teamcoachings zum Einsatz kommen können. Das Erlernen dieser Methoden füllte eine letzte Lücke auf meinem Weg zur praktischen Arbeit als Sportpsychologin und so berate und betreue ich nun seit 2016 Freizeit- und Leistungssportler bei ihren individuellen Anliegen. Seit April 2019 arbeite ich außerdem als Kooperationspartnerin für den Olympiastützpunkt Niedersachsen als selbständige Sportpsychologin und betreue hier Leistungssportler aller Leistungskader.

MEIN WEG IN DIE PSYCHOLOGISCHE BERATUNG

Weil mir das Coaching von Menschen so großen Spaß bereitete, entschloss ich mich im Jahr 2018, die psychologische Beratung auch über die Sportpsychologie hinaus anzubieten. Der Entschluss, einen weiteren Schritt in die Praxis zu gehen und mein Angebot im Bereich des psychologischen Coaching für Einzelpersonen und Teams zu erweitern, war gewiss auch meinem ursprünglichen Wunsch geschuldet mit dem ich das Studium einmal begonnen hatte: Ich wollte mit Menschen praktisch arbeiten und sie bei ihrem Umgang mit den alltäglichen und besonderen Herausforderungen in Beruf, Familie und Privatem unterstützen.

Anfang 2019 entschied ich mich schließlich für eine Weiterbildung zur systemischen Beraterin. Auch wenn ich aufgrund meiner gesammelten Erfahrungen bereits über vielfältige Coachingmethoden verfügte, wollte ich meine Weiterentwicklung in diesem Bereich gern weiter vorantreiben. Am am Niedersächsischen Institut für Therapie und Beratung lerne ich nun weitere Techniken der psychologischen Beratung, die mich bereits jetzt bei meinen Coachings unterstützen. Dabei arbeite ich mit den unterschiedlichsten Menschen zusammen: Egal ob Einzelperson oder Team, Jugendliche oder Erwachsene – alle Menschen, die mit schulischen, beruflichen, familiären oder privaten Herausforderungen und Problemen konfrontiert sind und sich dabei Unterstützung wünschen, sind bei mir willkommen.