WAS PASSIERT IN EINEM WORKSHOP?

Ein Workshop zeichnet sich vor allem durch seinen hohen Praxisanteil aus. Durch intensive und praktische Übungen können die Inhalte nicht nur am eigenen Körper erlebt, sondern auch zukünftig im Sport eigenständig verwendet werden.

Nach einer theoretischen Einführung in das jeweilige Thema folgen unterschiedliche Praxisübungen, in denen die Teilnehmer gängige sportpsychologische Methoden kennenlernen, erproben und zunächst unter Anleitung anwenden. Sämtliche Inhalte und Methoden, die in einem Workshop vermittelt werden, basieren auf wissenschaftlich begründeten Erkenntnissen.

Das Ziel eines Workshops ist nicht nur die Vertiefung theoretischer Inhalte, sondern insbesondere auch die Förderung individueller Handlungskompetenz. Diese soll die Teilnehmer dazu befähigen, sportpsychologische Methoden zukünftig bei sich selbst anzuwenden und davon zu profitieren oder aber diese an andere weiterzugeben.

WER UND WIEVIELE PERSONEN NEHMEN AN EINEM WORKSHOP TEIL?

Grundsätzlich kann an einem Workshop jeder teilnehmen: Einzelne Freizeit- oder Leistungssportler, ganze Teams oder Trainer – von einem Workshop kann jeder profitieren. Sportpsychologische Methoden und Techniken können jedoch am besten erlernt und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden, wenn die Gruppengröße beschränkt ist.

Die genaue Teilnehmeranzahl und die Dauer eines Workshops richtet sich nach der Anzahl der Themen, der Tiefe der Inhalte, den Vorerfahrungen der Gruppe sowie den zuvor vereinbarten Zielen. So kann ein Workshop beispielsweise mit 4, 8 oder 12 Personen, ein- oder zweitägig und mit einer Stundenanzahl von täglich 4 bis 8 Stunden durchgeführt werden.

Die Entscheidung für das passende Workshop-Modell, das Ihre individuellen Bedürfnisse und Ziele berücksichtigt, treffen Sie am besten nach einem gemeinsamen Gespräch.

WAS SIND THEMEN EINES WORKSHOPS?

In einem Workshop können mehrere Themen ausgewählt und kombiniert werden. Hier finden Sie eine kleine Auswahl an möglichen Themen:

Grundlegende Techniken der Sportpsychologie und Mentales Training:

  • Visualisierung und Imagination
  • Aktivierung und Entspannung
  • Selbstgesprächsregulation und Positive Affirmationen

Weiterführende und vertiefende Themen:

  • Selbstvertrauen und Ressourcen
  • Motivation und Zielsetzung
  • Konzentration und Routinen
  • Erholung und Belastung / Zeit- und Stressmanagement
  • Umgang mit Misserfolg und Regulation von Emotionen
  • Umgang mit Nervosität und Angst
  • Teambuilding: Identifikation mit dem Team und Zusammenhalt